Donnerstag, 1. September 2011

Goch Fock im Dock

Kiel - Die „Gorch Fock“ liegt auf dem Trockenen. Das Segelschulschiff der Marine wurde bei der Lindenau Werft in Kiel für eine Inspektion eingedockt. Nach der Südamerika-Umrundung mit 23.000 Seemeilen und gut 15 Monate nach der letzten Dockung in Bremerhaven ist dieser Check jetzt notwendig, so ein Marinesprecher. Im Blickpunkt der Kontrolle steht dabei der Zustand des Rumpfes des 1958 bei Blohm + Voss in Hamburg gebauten Schiffes. Einige Spuren hat die Seefahrt schon hinterlassen, wovon sich der Interimskommandant Kapitän zur See Michael Brühn beim Rundgang im Dock selbst überzeugte. Der Schutzanstrich des Unterwasserschiffes hat an einigen Stellen Lücken, am Ruderblatt fehlt eine Abdichtung und am Propeller sowie dem Kiel sind für den Geschmack des Kommandanten „ein paar Seepocken zu viel“. Bei der Lindenau Werft wird das Unterwasserschiff der „Gorch Fock“ bis jetzt zunächst mit Wasserdruck abgewaschen. Weitere Arbeiten werden während einer größeren Werftzeit ab Oktober abgearbeitet. Die jetzt eingeschobene Dockung bei Lindenau dient auch als Voruntersuchung für die noch im Spätherbst geplante mehrwöchige Werftliegezeit.









































Text und Photos Kieler Nachrichten online

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