Wie direkt von Bord berichtet wird, hat die Gorch Fock Callao wieder verlassen. Weiter berichtet die Besatzung das es immer heißer wird, die Temperaturen steigen täglich weit über 20° C. Aufgund der wenigen Winde läuft die Bark jetzt unter Motor, vorraussichtlich auch weiter bis zum Panamakanal. Der ursprüngliche Einlauftermin in Callao konnte erst einige Stunden später als geplant wahrgenommen werden. Nebel hatte das Einlaufen in den Hafen unmöglich gemacht. Außerdem war die Einfahrt aufgund dessen gesperrt worden. Zusätzlich gab es auch noch ein Erdbeben der Stärke 4, sodaß die Besatzung auf dem Wasser weitaus sicherer war als an Land. Vor dem Einlaufen wurden an Bord noch 2 MG´s montiert, und G36 Schützen erneut ausgebildet. Die Gegend hier schien nicht ganz sicher zu sein und man wollte auf alles vorbereitet sein. In Callao, so berichten Besatzungsmitglieder, durften sie nur in Begleitung bewaffneter peruanischer Soldaten durch die Stadt nach Lima. Mit einem Shuttlebus ging es vom Militärhafen, der mit Panzern gesichert war, weiter in die Stadt. Die Wohnviertel in Hafennähe sind Armenviertel, die nicht gerade ungefährlich sind. Die Besatzung besichtigte Ausgrabungsstätten und kolonialische Bauwerke, bevor es am 02.03.2011 weiter Richtung Panamalkanal ging.
Zu wünschen wäre es, wenn der ehemalige Kapitän Norbert Schatz wieder rehabilitiert und an Bord kommen würde um die Gorch Fock unter sein Kommando am 06.05.2011 in den Heimathafen Kiel zu führen.
Sonntag, 6. März 2011
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