Samstag, 5. Februar 2011

Schwerer Sturm im Pazifik

Nachdem Kapitän z.See Norbert Schatz das Schiff verlassen hatte ging es endlich nach 10 Tagen Ushuaia wieder auf See. Mit einem "macht es gut" wünschte er seiner Crew eine sichere Heimreise. Die Gorch Fock fuhr durch die Wasserstrassen Patagoniens Richtung Pazifik, wo sie am 04. Februar auf Nordkurs ging. Hier erlebte die Crew ( 05.02.11) den schwersten Sturm dieser Reise mit bis zu 10 Meter hohen Wellen. Sturmfahrt war angesagt.
Die Mannschaft, die über zwei Wochen nicht mehr auf See war, hatte starke Probleme mit dem Seegang. Vielen ging es richtig schlecht, aber auch die Kommission blieb davon nicht verschont. Gleichzeitig gingen die Befragungen durch die Kommission weiter. Wie der "Focus" berichtet verweigern der 1. Offizier Markus Hey und Kapitän Norbert Schatz jegliche Aussagen zu den Vorwürfen. Heys Anwalt Jörgen Breckwoldt sagte dem Magazin: „Wir wissen noch nicht einmal, was den Verantwortlichen der Gorch Fock überhaupt vorgeworfen wird.“
Zurück zum Schiff: Hier steigen die Temperaturen von Tag zu Tag und günstiger Wind treibt die Gorch Fock weiter in Richtung Valparaiso, das noch gut 900 Seemeilen entfernt ist. Vielleicht ist ein Einlaufen doch schon früher möglich?
Bitte beachten Sie den geänderten vorläufigen Rückreiseplan














Fotos: Copyright Gorch Fock Bildergalerie

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