Freitag, 20. April 2012
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Donnerstag, 19. April 2012
Fragen über Fragen...
Streit um Reparatur der "Gorch Fock": Massive Schäden trotz Generalüberholung 2010 / Kosten steigen auf über acht Millionen Euro
Kiel.
Die Reparatur des Marineschulschiffs "Gorch Fock" wirft immer mehr Fragen auf. Was im Oktober mit einfachen Instandsetzungsarbeiten in der Kieler Lindenau-Werft begann, hat sich längst zu einem finanziellen Desaster entwickelt. Mittlerweile ist bei der Sanierung von einem hohen einstelligen Millionenbetrag die Rede. In der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt wurden vergangenen Herbst massive Schäden am Unterwasserschiff der "Gorch Fock" festgestellt, eine Neuausschreibung wurde nötig.Ein derart schwere Beschädigung nach der achtmonatigen Südamerika-Reise erscheint ungewöhnlich. Denn erst 2010 war das Marineschulschiff in der Elsflether Werft (Niedersachsen) generalüberholt worden. Fachleute vermuten, dass der Sanierungsauftrag nicht in vollem Umfang abgearbeitet wurde. Allem Anschein nach sollte die Bark pünktlich zu ihrer Südamerika-Reise in See stechen, die komplette Generalüberholung hätte dafür vermutlich zu lange gedauert. Wurde die Besatzung der "Gorch Fock" mit einem provisorisch reparierten Schiff um Kap Hoorn geschickt? Fest steht, dass der Stahlrumpf mit stellenweise nur sechs statt zwölf Millimeter Dicke so gut wie durchgerostet und es nur noch eine Frage der Zeit war, bis der korrodierte Besanmast dem Wind nicht mehr Stand gehalten hätte. Schon während der Südamerika-Reise hatten sich Matrosen bei der Betrachtung des stark verrosteten Mastfußes gefragt, ob dieser bei der Generalüberholung in Elsfleth vergessen worden war. Als Hauptursache für den massiven Rostschaden wurde zunächst die unsachgemäße Isolierung der 160 Tonnen schweren Bleibarren genannt, die 2010 in Elsfleth als Ballast in den Rumpf eingebaut worden waren. Doch bis heute hat die Marine keine Regressansprüche gestellt, für Rainer Kersten vom Bund der Steuerzahler in Kiel ungewöhnlich: "Wir beobachten die Aktion mit großem Argwohn. Uns gegenüber wird gemauert. Wir wollen wissen, was zwischen 2010 und 2011 geschehen ist und ob sich der Schiffszustand in so kurzer Zeit derart verschlechtern kann." Für ihn ist nicht ausgeschlossen, dass die damaligen Mängel, wie in der Ausschreibung festgelegt, aus Geld- und Zeitnot nicht behoben wurden. Aus der über 100 Seiten umfassenden Leistungsbeschreibung, die unserer Zeitung vorliegt, geht nämlich hervor, dass das Schulschiff umfangreich untersucht und repariert werden sollte. So hätten die Bleigewichte zunächst ausgebaut und gereinigt werden sollen. Die freigelegten Flächen mussten gesäubert, besichtigt und gemäß Farbplan neu konserviert werden. Vor dem Wiedereinbau der Ballastgewichte sollte der Stauraum für das Blei mit Trennfolie ausgelegt werden, um eine Kontaktkorrosion zu verhindern. Ebenfalls wurde eine Ultraschallprüfung am Schiffskörper durchgeführt, um die Rumpfdicke zu bestimmen. Doch nicht an allen Stellen, wie Kurt Wiechmann, Chef der Elsflether Werft, bestätigt: "Die Arbeiten waren längst nicht so umfangreich wie jetzt." Trotz Ultraschallprüfung seien nicht alle Rumpfbereiche untersucht worden, erklärt der Vorstandsvorsitzende. Ausgeschrieben wurde der Auftrag zur aktuellen Sanierung erneut durch das Marinearsenal in Wilhelmshaven, das nur rund 50 Kilometer von Elsfleth entfernt liegt. Im angemieteten Dock der Bremerhavener Bredo-Werft wird das Schiff derzeit von Elsflether Mitarbeitern instandgesetzt. Wie konnten die Rostschäden bei Lindenau binnen kürzester Zeit entdeckt, in Bremerhaven ein Jahr zuvor aber übersehen werden? Sitzen die wahren Experten etwa doch in Kiel? Wiechmann weist die Schuld zurück: "Wir haben damals sogar eine Folie mehr eingebaut als gefordert." Ein Fehler? Prof. Benedict Boesche vom Institut für Schiffbau und Maritime Technik der Fachhochschule Kiel nennt Gründe: "Bei Folien muss man aufpassen, da sich darunter Feuchtigkeit sammelt. Kann diese nicht entweichen, rostet es." Eine mögliche Erklärung für den jetzt festgestellten Schaden? Eine Holzschicht zwischen Außenhaut und Bleibarren hätte ebenso gut die Korrosion verhindern können, sagt Boesche.Wiechmann sieht keine Schuld bei der Werft. "Selbst wenn es so wäre, dass wir Fehler gemacht haben, was ich bestreite, sind wir doch dagegen versichert. Wenn wir tatsächlich Bockmist gemacht hätten, hätte die Marine doch ihren Gewährleistungsanspruch geltend machen können. Die Reparatur über die Versicherung wäre viel einfacher gewesen, als über eine neue Ausschreibung." Damit spricht Wiechmann ein anderes heikles Thema an. Denn dass die "Gorch Fock" ausgerechnet wieder in Elsfleth repariert wird und die Bauaufsicht aus Wilhelmshaven wieder diejenige ist, die schon 2010 die Generalüberholung begleitet hatte, verwundert nicht nur den Bund der Steuerzahler. Auch Jan Wilhelm, Insolvenzverwalter der Lindenau-Werft, kann diese Entscheidung nur schwer nachvollziehen. "Man kann sagen, dass der Schädiger das Schiff zurückbekommen hat."Nach aktuellem Stand wird die "Gorch Fock" nicht vor Juli das Bredo-Dock verlassen. Eine Teilnahme an der Kieler Woche ist damit ausgeschlossen
Quelle : Holsteiner Courier
http://www.shz.de/nachrichten/schleswig-holstein/panorama/artikeldetail/article//mit-rostigem-rumpf-rund-um-kap-hoorn.html
Kiel.
Die Reparatur des Marineschulschiffs "Gorch Fock" wirft immer mehr Fragen auf. Was im Oktober mit einfachen Instandsetzungsarbeiten in der Kieler Lindenau-Werft begann, hat sich längst zu einem finanziellen Desaster entwickelt. Mittlerweile ist bei der Sanierung von einem hohen einstelligen Millionenbetrag die Rede. In der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt wurden vergangenen Herbst massive Schäden am Unterwasserschiff der "Gorch Fock" festgestellt, eine Neuausschreibung wurde nötig.Ein derart schwere Beschädigung nach der achtmonatigen Südamerika-Reise erscheint ungewöhnlich. Denn erst 2010 war das Marineschulschiff in der Elsflether Werft (Niedersachsen) generalüberholt worden. Fachleute vermuten, dass der Sanierungsauftrag nicht in vollem Umfang abgearbeitet wurde. Allem Anschein nach sollte die Bark pünktlich zu ihrer Südamerika-Reise in See stechen, die komplette Generalüberholung hätte dafür vermutlich zu lange gedauert. Wurde die Besatzung der "Gorch Fock" mit einem provisorisch reparierten Schiff um Kap Hoorn geschickt? Fest steht, dass der Stahlrumpf mit stellenweise nur sechs statt zwölf Millimeter Dicke so gut wie durchgerostet und es nur noch eine Frage der Zeit war, bis der korrodierte Besanmast dem Wind nicht mehr Stand gehalten hätte. Schon während der Südamerika-Reise hatten sich Matrosen bei der Betrachtung des stark verrosteten Mastfußes gefragt, ob dieser bei der Generalüberholung in Elsfleth vergessen worden war. Als Hauptursache für den massiven Rostschaden wurde zunächst die unsachgemäße Isolierung der 160 Tonnen schweren Bleibarren genannt, die 2010 in Elsfleth als Ballast in den Rumpf eingebaut worden waren. Doch bis heute hat die Marine keine Regressansprüche gestellt, für Rainer Kersten vom Bund der Steuerzahler in Kiel ungewöhnlich: "Wir beobachten die Aktion mit großem Argwohn. Uns gegenüber wird gemauert. Wir wollen wissen, was zwischen 2010 und 2011 geschehen ist und ob sich der Schiffszustand in so kurzer Zeit derart verschlechtern kann." Für ihn ist nicht ausgeschlossen, dass die damaligen Mängel, wie in der Ausschreibung festgelegt, aus Geld- und Zeitnot nicht behoben wurden. Aus der über 100 Seiten umfassenden Leistungsbeschreibung, die unserer Zeitung vorliegt, geht nämlich hervor, dass das Schulschiff umfangreich untersucht und repariert werden sollte. So hätten die Bleigewichte zunächst ausgebaut und gereinigt werden sollen. Die freigelegten Flächen mussten gesäubert, besichtigt und gemäß Farbplan neu konserviert werden. Vor dem Wiedereinbau der Ballastgewichte sollte der Stauraum für das Blei mit Trennfolie ausgelegt werden, um eine Kontaktkorrosion zu verhindern. Ebenfalls wurde eine Ultraschallprüfung am Schiffskörper durchgeführt, um die Rumpfdicke zu bestimmen. Doch nicht an allen Stellen, wie Kurt Wiechmann, Chef der Elsflether Werft, bestätigt: "Die Arbeiten waren längst nicht so umfangreich wie jetzt." Trotz Ultraschallprüfung seien nicht alle Rumpfbereiche untersucht worden, erklärt der Vorstandsvorsitzende. Ausgeschrieben wurde der Auftrag zur aktuellen Sanierung erneut durch das Marinearsenal in Wilhelmshaven, das nur rund 50 Kilometer von Elsfleth entfernt liegt. Im angemieteten Dock der Bremerhavener Bredo-Werft wird das Schiff derzeit von Elsflether Mitarbeitern instandgesetzt. Wie konnten die Rostschäden bei Lindenau binnen kürzester Zeit entdeckt, in Bremerhaven ein Jahr zuvor aber übersehen werden? Sitzen die wahren Experten etwa doch in Kiel? Wiechmann weist die Schuld zurück: "Wir haben damals sogar eine Folie mehr eingebaut als gefordert." Ein Fehler? Prof. Benedict Boesche vom Institut für Schiffbau und Maritime Technik der Fachhochschule Kiel nennt Gründe: "Bei Folien muss man aufpassen, da sich darunter Feuchtigkeit sammelt. Kann diese nicht entweichen, rostet es." Eine mögliche Erklärung für den jetzt festgestellten Schaden? Eine Holzschicht zwischen Außenhaut und Bleibarren hätte ebenso gut die Korrosion verhindern können, sagt Boesche.Wiechmann sieht keine Schuld bei der Werft. "Selbst wenn es so wäre, dass wir Fehler gemacht haben, was ich bestreite, sind wir doch dagegen versichert. Wenn wir tatsächlich Bockmist gemacht hätten, hätte die Marine doch ihren Gewährleistungsanspruch geltend machen können. Die Reparatur über die Versicherung wäre viel einfacher gewesen, als über eine neue Ausschreibung." Damit spricht Wiechmann ein anderes heikles Thema an. Denn dass die "Gorch Fock" ausgerechnet wieder in Elsfleth repariert wird und die Bauaufsicht aus Wilhelmshaven wieder diejenige ist, die schon 2010 die Generalüberholung begleitet hatte, verwundert nicht nur den Bund der Steuerzahler. Auch Jan Wilhelm, Insolvenzverwalter der Lindenau-Werft, kann diese Entscheidung nur schwer nachvollziehen. "Man kann sagen, dass der Schädiger das Schiff zurückbekommen hat."Nach aktuellem Stand wird die "Gorch Fock" nicht vor Juli das Bredo-Dock verlassen. Eine Teilnahme an der Kieler Woche ist damit ausgeschlossen
Quelle : Holsteiner Courier
http://www.shz.de/nachrichten/schleswig-holstein/panorama/artikeldetail/article//mit-rostigem-rumpf-rund-um-kap-hoorn.html
Samstag, 7. April 2012
Kosten 4x so hoch wie vorerst angegeben
Das Aushängeschild der Deutschen Marine, die "Gorch Fock", wird zum Problemfall für die Marine – zur „Gorch Rost“. Denn das Segelschulschiff hat laut einem internen Bericht größere Rostprobleme am Unterwasserschiff als bisher bekannt. Der Dreimaster wird derzeit in Elsfleth bei Bremen instand gesetzt.
Die Rostschäden sind so schlimm, dass das Schiff frühestens Mitte Juni die Werft verlassen kann. Statt der zunächst geschätzten 500 000 Euro soll die Sanierung und Stabilisierung des Rumpfes weit über vier Millionen Euro kosten.
Doch auch das Image des Schiffs hat schwer gelitten. Die Tatsache, dass 2010 eine 25-jährige Offiziersanwärterin bei Kletterübungen aus der Takelage auf das Deck gestürzt ist und dabei getötet wurde, schreckt offenbar viele neue Offiziersanwärter ab. Im letzten Jahr gab es bei den Männern 30 und bei den Frauen 40 Prozent weniger Bewerber für die Ausbildung zum Marine-Offizier. QUELLE BILD.de 02/2012

* Somit wird das Segelschulschiff Gorch Fock wie im vergangenen Jahr auch 2012 nicht an der Windjammerparade zur Kieler Woche und bei der Op Sail 2012 in den USA teilnehmen.
Letzten Meldungen zufolge soll die Gorch Fock jetzt erst Ende August 2012 aus der Werft kommen und die nächste Ausbildungsreise ist für Januar / Februar 2013 geplant.
Dann unter dem neuen Kommando von Kapitän z.S. Helge Risch.
Die Rostschäden sind so schlimm, dass das Schiff frühestens Mitte Juni die Werft verlassen kann. Statt der zunächst geschätzten 500 000 Euro soll die Sanierung und Stabilisierung des Rumpfes weit über vier Millionen Euro kosten.
Doch auch das Image des Schiffs hat schwer gelitten. Die Tatsache, dass 2010 eine 25-jährige Offiziersanwärterin bei Kletterübungen aus der Takelage auf das Deck gestürzt ist und dabei getötet wurde, schreckt offenbar viele neue Offiziersanwärter ab. Im letzten Jahr gab es bei den Männern 30 und bei den Frauen 40 Prozent weniger Bewerber für die Ausbildung zum Marine-Offizier. QUELLE BILD.de 02/2012
* Somit wird das Segelschulschiff Gorch Fock wie im vergangenen Jahr auch 2012 nicht an der Windjammerparade zur Kieler Woche und bei der Op Sail 2012 in den USA teilnehmen.
Letzten Meldungen zufolge soll die Gorch Fock jetzt erst Ende August 2012 aus der Werft kommen und die nächste Ausbildungsreise ist für Januar / Februar 2013 geplant.
Dann unter dem neuen Kommando von Kapitän z.S. Helge Risch.
Donnerstag, 5. Januar 2012
„Gorch Fock“ wird nicht in Kiel repariert
Kiel - Die Enstcheidung war knapp. Gewinner bei der Ausschreibung um die Reparatur ist die Elsflether Schiffswerft geworden. Das Unternehmen ging nach KN-Informationen als Sieger aus dem Bieterverfahren hervor, die Kieler Lindenau Werft unterlag nur knapp.
In der Lindenau Werft wurden die Schäden am Rumpf der "Gorch Fock" entdeckt.
Die Elsflether Werft soll die „Gorch Fock“ jetzt bis Ende Mai sanieren und wieder seetüchtig machen. Im Rumpf müssen große Mengen Bleiballast entfernt werden. Durch starke Korrosion waren Teile der Bordwand so geschwächt worden, dass eine sichere Seefahrt nicht mehr möglich war. Zurückzuführen war dieser Mangel auf außergewöhnliche Korrosion. Die wiederum ist nach internen Untersuchungen der Bundeswehr dadurch begünstigt worden, dass die jeweils 20 Kilogramm schweren Bleibarren nicht entsprechend isoliert worden waren. Außerdem soll die auf der Rumpfinnenseite aufgebrachte Farbe ungeeignet gewesen sein. Der gesamte Ballast war zuletzt bei der Überholung in Elsfleth im Frühjahr 2010 für Korrosionsschutzarbeiten aus dem Schiff geholt worden. Der Kommandeur des für die „Gorch Fock“ zuständigen Marineamtes hatte deswegen eine Untersuchung über die Hintergründe dieser unerwartet starken Mängel gefordert.
Entdeckt wurde der Schaden bei einer Routinedockung Ende Oktober im Dock der Lindenau Werft in Kiel. Nachdem der Schadensumfang im November sich in die Millionen summierte, musste die Bundeswehr den Reparaturauftrag für das 53 Jahre alte Schiff ausschreiben. Neun Werften bewarben sich in der Ausschreibung um den Auftrag.Bis Dienstag konnten alle Bieter beim Marinearsenal in Wilhelmshaven ihre Angebote abgeben. Die Entscheidung fiel dann am Mittwochvormittag hinter verschlossenen Türen. Nach KN-Informationen soll das Angebot der Elsflether Werft preislich nur knapp unter dem der Lindenau Werft aus Kiel gelegen haben.Die Elsflether Werft wird die „Gorch Fock“ nach der Überführung nicht selbst docken. Sie hat in Bremerhaven bei einer Werft ein Schwimmdock reservieren lassen. Dort soll der Rumpf Stück für Stück saniert werden. Die Vor- und Nachbereitung erfolgt dann jeweils in Elsfleth. Die Elsflether Werft selbst verfügt über kein so großes Schwimmdock.Für die Überführung zur Weser gibt es für die „Gorch Fock“ noch viele Fragezeichen, die vom Wetter und Seegang bestimmt werden. Die Fahrt durch den Nord-Ostsee-Kanal fällt aus, da die über 45 Meter hohen Masten diesmal aus Gründen der Arbeitssicherheit nicht gekürzt werden können. Für die zweitägige Reise via Skagen braucht das Schiff ein Wetterfenster mit ruhiger See. Aus diesem Grund soll die „Gorch Fock“ nach dem provisorischen Abdichten im Dock der Lindenau Werft freitagfrüh zunächst an die Tirpitzmole geschleppt werden. Dort soll Kommandant Michael Brühn die Besatzung dann in Ruhe auf die Reise nach Elsfleth vorbereiten. Wann die „Gorch Fock“ wieder in Kiel zurück sein wird, steht derzeit noch nicht fest.
Quelle: KN-online 05.01.2012
Kiel - Die Enstcheidung war knapp. Gewinner bei der Ausschreibung um die Reparatur ist die Elsflether Schiffswerft geworden. Das Unternehmen ging nach KN-Informationen als Sieger aus dem Bieterverfahren hervor, die Kieler Lindenau Werft unterlag nur knapp.
In der Lindenau Werft wurden die Schäden am Rumpf der "Gorch Fock" entdeckt.
Die Elsflether Werft soll die „Gorch Fock“ jetzt bis Ende Mai sanieren und wieder seetüchtig machen. Im Rumpf müssen große Mengen Bleiballast entfernt werden. Durch starke Korrosion waren Teile der Bordwand so geschwächt worden, dass eine sichere Seefahrt nicht mehr möglich war. Zurückzuführen war dieser Mangel auf außergewöhnliche Korrosion. Die wiederum ist nach internen Untersuchungen der Bundeswehr dadurch begünstigt worden, dass die jeweils 20 Kilogramm schweren Bleibarren nicht entsprechend isoliert worden waren. Außerdem soll die auf der Rumpfinnenseite aufgebrachte Farbe ungeeignet gewesen sein. Der gesamte Ballast war zuletzt bei der Überholung in Elsfleth im Frühjahr 2010 für Korrosionsschutzarbeiten aus dem Schiff geholt worden. Der Kommandeur des für die „Gorch Fock“ zuständigen Marineamtes hatte deswegen eine Untersuchung über die Hintergründe dieser unerwartet starken Mängel gefordert.
Entdeckt wurde der Schaden bei einer Routinedockung Ende Oktober im Dock der Lindenau Werft in Kiel. Nachdem der Schadensumfang im November sich in die Millionen summierte, musste die Bundeswehr den Reparaturauftrag für das 53 Jahre alte Schiff ausschreiben. Neun Werften bewarben sich in der Ausschreibung um den Auftrag.Bis Dienstag konnten alle Bieter beim Marinearsenal in Wilhelmshaven ihre Angebote abgeben. Die Entscheidung fiel dann am Mittwochvormittag hinter verschlossenen Türen. Nach KN-Informationen soll das Angebot der Elsflether Werft preislich nur knapp unter dem der Lindenau Werft aus Kiel gelegen haben.Die Elsflether Werft wird die „Gorch Fock“ nach der Überführung nicht selbst docken. Sie hat in Bremerhaven bei einer Werft ein Schwimmdock reservieren lassen. Dort soll der Rumpf Stück für Stück saniert werden. Die Vor- und Nachbereitung erfolgt dann jeweils in Elsfleth. Die Elsflether Werft selbst verfügt über kein so großes Schwimmdock.Für die Überführung zur Weser gibt es für die „Gorch Fock“ noch viele Fragezeichen, die vom Wetter und Seegang bestimmt werden. Die Fahrt durch den Nord-Ostsee-Kanal fällt aus, da die über 45 Meter hohen Masten diesmal aus Gründen der Arbeitssicherheit nicht gekürzt werden können. Für die zweitägige Reise via Skagen braucht das Schiff ein Wetterfenster mit ruhiger See. Aus diesem Grund soll die „Gorch Fock“ nach dem provisorischen Abdichten im Dock der Lindenau Werft freitagfrüh zunächst an die Tirpitzmole geschleppt werden. Dort soll Kommandant Michael Brühn die Besatzung dann in Ruhe auf die Reise nach Elsfleth vorbereiten. Wann die „Gorch Fock“ wieder in Kiel zurück sein wird, steht derzeit noch nicht fest.
Quelle: KN-online 05.01.2012
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Gorch Fock 2012
Freitag, 18. November 2011
Gorch Fock bleibt im Dock

"Gorch Fock" bleibt im Dock
Kiel - Eigentlich wollte die Besatzung der „Gorch Fock“ in der nächsten Woche wieder zur See fahren. Doch daraus wird nichts: Während der Wartungsarbeiten bei Lindenau wurde ein Riss im Rumpf entdeckt. Die Ausbildungsphase und der Besuch beim Schiffssicherungszentrum in Neustadt mussten abgesagt werden. Den Riss hatten Arbeiter der Lindenau- Werft bei der Ausbesserung des Antifoulinganstrichs nahe des Kiels in der Schiffsmitte entdeckt. Da die Ursache und die Auswirkungen des Schadens noch unklar sind, muss das Schiff jetzt bei Lindenau im Dock bleiben. Vermutlich sogar den ganzen November über.
Bei der Werft wurde zur Untersuchung ein Stück der Außenhaut aus dem Rumpf getrennt. Jetzt sollen weitere Überprüfungen folgen. Erst wenn die Ergebnisse vorliegen, soll das Schiff die Werft wieder verlassen. Möglicherweise wird die Untersuchung auf den kompletten Rumpf ausgedehnt, da nicht ausgeschlossen ist, dass der Riss in Folge von Materialermüdung entstanden ist.
Text Kieler Nachrichten online November 2011


Donnerstag, 1. September 2011
Goch Fock im Dock
Kiel - Die „Gorch Fock“ liegt auf dem Trockenen. Das Segelschulschiff der Marine wurde bei der Lindenau Werft in Kiel für eine Inspektion eingedockt. Nach der Südamerika-Umrundung mit 23.000 Seemeilen und gut 15 Monate nach der letzten Dockung in Bremerhaven ist dieser Check jetzt notwendig, so ein Marinesprecher. Im Blickpunkt der Kontrolle steht dabei der Zustand des Rumpfes des 1958 bei Blohm + Voss in Hamburg gebauten Schiffes. Einige Spuren hat die Seefahrt schon hinterlassen, wovon sich der Interimskommandant Kapitän zur See Michael Brühn beim Rundgang im Dock selbst überzeugte. Der Schutzanstrich des Unterwasserschiffes hat an einigen Stellen Lücken, am Ruderblatt fehlt eine Abdichtung und am Propeller sowie dem Kiel sind für den Geschmack des Kommandanten „ein paar Seepocken zu viel“. Bei der Lindenau Werft wird das Unterwasserschiff der „Gorch Fock“ bis jetzt zunächst mit Wasserdruck abgewaschen. Weitere Arbeiten werden während einer größeren Werftzeit ab Oktober abgearbeitet. Die jetzt eingeschobene Dockung bei Lindenau dient auch als Voruntersuchung für die noch im Spätherbst geplante mehrwöchige Werftliegezeit.
Donnerstag, 4. August 2011
Kadetten lernen nicht auf der "Gorch Fock"
Aufentern an Land lernen: Nach dem tödlichen Sturz einer Kadettin aus der Takelage des Segelschulschiffs "Gorch Fock" werden die neuen Offiziersanwärter anderswo ausgebildet.
Die diesjährigen Marine-Offizieranwärter werden nicht auf der "Gorch Fock" ausgebildet. Nach dem Unfalltod einer Kadettin, die im November 2010 aus der Takelage des Segelschulschiffes gestürzt war, sei das neue Ausbildungskonzept noch in Arbeit, erklärte Fregattenkapitän Gunnar Wolff, Sprecher des Marineamtes, am Mittwoch in Rostock. "Sicherheit bleibt dabei das oberste Gebot."
An diesem Freitag werden 189 Offizieranwärter, darunter 33 Frauen, in der Marineschule Mürwik in Flensburg vereidigt. Ihr seemännisches Grundwissen sollen sie zum Teil an Land und auf Schiffen des Einsatz-Ausbildungsverbandes erlernen. Details stehen noch nicht fest. Auf das ursprünglich geplante Verlegen der "Gorch Fock" im Herbst für zwei Monate von ihrem Heimathafen Kiel nach Flensburg zum besseren Üben verzichtet die Marine. Ab 2012 wird die Basisausbildung aber wieder auf der "Gorch Fock" stattfinden. Bis dahin soll das neue Konzept vorliegen und ein Übungsmast zum sicheren Klettern an Land errichtet sein.
Motorik fürs Aufentern vorher trainieren
Eine Reihe konkreter Forderungen aus dem Bericht der "Pommerin-Kommission" zu Verbesserung der seemännischen Ausbildung wird laut Wolff derzeit intensiv ausgewertet. Die Vorschläge würden auch abgeglichen mit den Folgerungen aus dem Bericht der Staatsanwaltschaft Kiel, des Beauftragten für Havarieuntersuchungen der Marine und den internen Untersuchungen des Marineamtes zu den Vorwürfen und Feststellungen des Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, Hellmut Königshaus (FDP).
Die Prüfung und Umsetzung der zahlreichen Empfehlungen benötige Zeit: "Wir gehen zügig, aber sorgfältig vor, da wir einen echten Neuanfang starten und die Ausbildung auf eine solide Grundlage stellen wollen", sagte Wolff. Neben dem Übungsmast soll an speziellen Sportgeräten besonders die fürs Aufentern notwendige Körpermotorik trainiert werden.
In der Übergangszeit würden nicht alle Ausbildungsziele, die auf der "Gorch Fock" möglich seien, erreicht werden können, betonte Wolff. "Wir suchen Ausbildungselemente, die dem stark fordernden Charakter auf dem Segelschulschiff nahekommen." Es ist nicht das erste Mal, dass ein Offiziersjahrgang auf die Bark verzichten musste. Im Jahr 2000 lag das Schiff wegen aufwendiger Reparaturen in der Werft.
(dpa, shz) Fotos M.B.F. Kiel Juli 2011
Die diesjährigen Marine-Offizieranwärter werden nicht auf der "Gorch Fock" ausgebildet. Nach dem Unfalltod einer Kadettin, die im November 2010 aus der Takelage des Segelschulschiffes gestürzt war, sei das neue Ausbildungskonzept noch in Arbeit, erklärte Fregattenkapitän Gunnar Wolff, Sprecher des Marineamtes, am Mittwoch in Rostock. "Sicherheit bleibt dabei das oberste Gebot."
An diesem Freitag werden 189 Offizieranwärter, darunter 33 Frauen, in der Marineschule Mürwik in Flensburg vereidigt. Ihr seemännisches Grundwissen sollen sie zum Teil an Land und auf Schiffen des Einsatz-Ausbildungsverbandes erlernen. Details stehen noch nicht fest. Auf das ursprünglich geplante Verlegen der "Gorch Fock" im Herbst für zwei Monate von ihrem Heimathafen Kiel nach Flensburg zum besseren Üben verzichtet die Marine. Ab 2012 wird die Basisausbildung aber wieder auf der "Gorch Fock" stattfinden. Bis dahin soll das neue Konzept vorliegen und ein Übungsmast zum sicheren Klettern an Land errichtet sein.
Motorik fürs Aufentern vorher trainieren
Eine Reihe konkreter Forderungen aus dem Bericht der "Pommerin-Kommission" zu Verbesserung der seemännischen Ausbildung wird laut Wolff derzeit intensiv ausgewertet. Die Vorschläge würden auch abgeglichen mit den Folgerungen aus dem Bericht der Staatsanwaltschaft Kiel, des Beauftragten für Havarieuntersuchungen der Marine und den internen Untersuchungen des Marineamtes zu den Vorwürfen und Feststellungen des Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, Hellmut Königshaus (FDP).
Die Prüfung und Umsetzung der zahlreichen Empfehlungen benötige Zeit: "Wir gehen zügig, aber sorgfältig vor, da wir einen echten Neuanfang starten und die Ausbildung auf eine solide Grundlage stellen wollen", sagte Wolff. Neben dem Übungsmast soll an speziellen Sportgeräten besonders die fürs Aufentern notwendige Körpermotorik trainiert werden.
In der Übergangszeit würden nicht alle Ausbildungsziele, die auf der "Gorch Fock" möglich seien, erreicht werden können, betonte Wolff. "Wir suchen Ausbildungselemente, die dem stark fordernden Charakter auf dem Segelschulschiff nahekommen." Es ist nicht das erste Mal, dass ein Offiziersjahrgang auf die Bark verzichten musste. Im Jahr 2000 lag das Schiff wegen aufwendiger Reparaturen in der Werft.
(dpa, shz) Fotos M.B.F. Kiel Juli 2011
Samstag, 23. Juli 2011
"Gorch Fock" ist bei der Hanse Sail in Rostock dabei
Kiel/Rostock. Die „Gorch Fock“ wird bei der Hanse Sail in Rostock (11.-14. August) dabei sein, allerdings nicht unter Segeln. Das Schulschiff könne an der Pier in Warnemünde vom 12. bis 14. August besichtigt werden, teilte die Marine am Freitag mit. Die Bark werde mit Motorkraft von ihrem Heimathafen Kiel nach Rostock fahren. Eine Teilnahme an der Auslaufparade am 14. August sei nicht geplant. Die „Gorch Fock“ hatte bereits auf die Windjammer-Parade zur Kieler Woche verzichtet. Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hatte auf die inzwischen abgeschlossenen Ermittlungen im Todesfall einer Kadettin verwiesen. Zu einem Empfang an Bord wird am 11. August Mecklenburg-Vorpommers Erwin Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) erwartet.
Donnerstag, 7. Juli 2011
"Gorch Fock" segelt weiter
Das Segelschulschiff "Gorch Fock" bleibt Teil der Marine-Ausbildung. Ihr Einsatz wird nicht mehr in Frage gestellt. Allerdings wird das Ausbildungskonzept überarbeitet.
Mit neuem Ausbildungskonzept und neuem Kapitän wird die "Gorch Fock" weitersegeln. Im Verteidigungsausschuss des Bundestags gab es am Mittwoch breite Unterstützung für entsprechende Pläne des Verteidigungsministeriums. Nur die Linke sprach sich gegen einen Fortbestand des Dreimasters als Ausbildungsschiff der Marine aus. "Für einen Neuanfang sind die richtigen Weichen gestellt", sagte der CDU/CSU-Ausschussobmann Ernst-Reinhard Beck.
Der schleswig-holsteinische CDU-Bundestagsabgeordnete Ingo Gädechens (Wahlkreis Ostholstein) sagte nach der Ausschusssitzung, praktisch gebe es für die "Gorch Fock" eine Bestandsgarantie als erste Einheit der Bundeswehr im Rahmen der neuen Bundeswehrstruktur.
Vorschläge zur Verbesserung
Die Pommerin-Kommission werde in ihrem noch ausstehenden Bericht das Segelschulschiff nicht mehr grundsätzlich in Frage stellen, sondern nur noch konkrete Vorschläge zur Verbesserung der seemännischen Basisausbildung in der Marine machen. Die unabhängige Kommission unter Leitung des Historikers Prof. Reiner Pommerin will ihren Bericht noch im Juli vorlegen.
Norbert Schatz kehrt nicht zurück
Der abgesetzte Kapitän Norbert Schatz wird nicht auf das Schiff zurückkehren. Die "Gorch Fock" wird im Herbst zunächst für zwei Monate von ihrem Heimathafen Kiel an die Marineschule Mürwik verlegt.
Dort soll der neue Offiziersanwärter-Jahrgang sich besser vorbereiten können für die Segelausbildung. Ein Übungsmast an Land wird frühestens im nächsten Jahr errichtet. Er halte aber die Präsenz der "Gorch Fock" in Mürwik für eine bessere Ausbildung für noch wichtiger, sagte Gädichens.
Quelle: www.shz.de 07.07.2011
Mit neuem Ausbildungskonzept und neuem Kapitän wird die "Gorch Fock" weitersegeln. Im Verteidigungsausschuss des Bundestags gab es am Mittwoch breite Unterstützung für entsprechende Pläne des Verteidigungsministeriums. Nur die Linke sprach sich gegen einen Fortbestand des Dreimasters als Ausbildungsschiff der Marine aus. "Für einen Neuanfang sind die richtigen Weichen gestellt", sagte der CDU/CSU-Ausschussobmann Ernst-Reinhard Beck.
Der schleswig-holsteinische CDU-Bundestagsabgeordnete Ingo Gädechens (Wahlkreis Ostholstein) sagte nach der Ausschusssitzung, praktisch gebe es für die "Gorch Fock" eine Bestandsgarantie als erste Einheit der Bundeswehr im Rahmen der neuen Bundeswehrstruktur.
Vorschläge zur Verbesserung
Die Pommerin-Kommission werde in ihrem noch ausstehenden Bericht das Segelschulschiff nicht mehr grundsätzlich in Frage stellen, sondern nur noch konkrete Vorschläge zur Verbesserung der seemännischen Basisausbildung in der Marine machen. Die unabhängige Kommission unter Leitung des Historikers Prof. Reiner Pommerin will ihren Bericht noch im Juli vorlegen.
Norbert Schatz kehrt nicht zurück
Der abgesetzte Kapitän Norbert Schatz wird nicht auf das Schiff zurückkehren. Die "Gorch Fock" wird im Herbst zunächst für zwei Monate von ihrem Heimathafen Kiel an die Marineschule Mürwik verlegt.
Dort soll der neue Offiziersanwärter-Jahrgang sich besser vorbereiten können für die Segelausbildung. Ein Übungsmast an Land wird frühestens im nächsten Jahr errichtet. Er halte aber die Präsenz der "Gorch Fock" in Mürwik für eine bessere Ausbildung für noch wichtiger, sagte Gädichens.
Quelle: www.shz.de 07.07.2011
Samstag, 25. Juni 2011
Windjammerparade zur Kieler Woche 2011
Wie jedes Jahr um diese Zeit, fand auch in diesem Jahr wieder eine Windjammerparade statt. Tagesthema waren aber nicht die über 120 Traditionssegler und großen Windjammer, sondern die fehlende Gorch Fock. Die mußte an der Tirpitzmole bleiben und durfte diese - bis der endgültige Havariebericht vorliegt - nicht verlassen.
Über 100 000 Besucher verfolgten an der Kieler Förde und auf dem Wasser das Geschehen.
Bei Westwind und einigen Wolken, aus denen auch mal die Sonne hervorkam, führte die Alexander von Humboldt (ALEX) die Parade als Flagschiff an. Im September wird sie ausgemustert, und durch einen Neubau ersetzt. Dahinter waren Großsegler wie Kruzenshtern, Sedov, Großherzogin Elisabeth und Thor Heyerdahl zu sehen. Aufgrund des Westwindes wurden sogar einige Segel gesetzt.
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Windjammerparade ohne Gorch Fock
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