Translate

Follow by Email

Donnerstag, 31. August 2017

Copyrights

Sämtliche Bilder und Texte auf diesem Blog sind urheberrechtlich geschützt. Die Vervielfältigung oder Downloaden von Texten und insbesonders der Bilder ist uneingeschränkt nur mit Angabe der Quelle (Urheber) gestattet. 
All pictures and texts on this blog are protected by copyright. The duplication and unauthorised downloads of texts and specialy the pictures is only allowed with the acknowledgement of source. Thank you for your respect.

2 more of my tall ship blogs you must visit:
click here for my windjammer blog

click here for "Eagle" summer 75th anniversary tour Hamburg 2011

  my new homepage !!!
Faszination Windjammer 

Donnerstag, 3. August 2017

"Gorch-Fock-Ersatz": Dreimaster "Mircea" in Wilhelmshaven

Das deutsche Segelschulschiff "Gorch Fock" dürfte wohl erst 2018 aus der Werft kommen. Wann genau, ist noch nicht klar. Dank der "Mircea" und Rumänien müssen die Kadetten aber nicht auf die Ausbildung auf einem Großsegler verzichten.
Wilhelmshaven (dpa) - Das Schwesterschiff des deutschen Segelschulschiffs "Gorch Fock" ist am Mittwoch in Wilhelmshaven (Niedersachsen) eingetroffen. Zwei Marine-Schlepper nahmen den 82 Meter langen rumänischen Großsegler "Mircea" vor dem JadeWeserPort in Empfang.
Die "Mircea" springt vorübergehend für die "Gorch Fock" ein, die wegen Instandsetzungsarbeiten im Dock liegt. Am Freitag sollen 55 deutsche Offiziersanwärter an Bord gehen. Gemeinsam mit rumänischen, bulgarischen und chinesischen Kadetten stechen sie am 11. August zur ersten Etappe einer Ausbildungsfahrt nach Lissabon in See.
Unterstützt wird die rumänische Stammbesatzung der "Mircea" von zehn Ausbildern der "Gorch Fock". Beide Segler sind Schwesterschiffe und wurden bei Blohm&Voss in Hamburg gebaut. Die "Gorch Fock" wird derzeit in Bremerhaven für rund 75 Millionen Euro komplett saniert und ist erst 2018 wieder einsatzbereit.
Quelle: Merkur.de  Bericht Merkur.de
Foto: Ingo Wagner 


Samstag, 29. Juli 2017

Setzt die Segel! Deutsche Offizieranwärter trainieren auf rumänischen Großsegler "Mircea"

Quelle: Presse- und Informationszentrum Marine

Pressestelle Einsatzflottille 2, Wilhelmshaven 
 
Wilhelmshaven (ots) - Am Mittwoch, den 2. August 2017 um 10 Uhr, läuft das rumänische Segelschulschiff "Mircea" zum ersten Mal in Wilhelmshaven ein.
"Wir danken der rumänischen Marine für die schnelle und pragmatische Kooperation, die ein weiteres Beispiel für lebendige Bündnissolidarität ist und darüber hinaus belegt, dass NATO-Marinen unkompliziert und fruchtbringend zusammen arbeiten können", so der stellvertretende Inspekteur Marine, Vizeadmiral Rainer Brinkmann (59).
Am Mittwoch, den 9. August 2017, sind die deutschen Offizieranwärter (OA) bereits voll in die seemännische Ausbildung an Bord eingebunden. Auf der "Mircea" werden die rund 50 deutschen Soldatinnen und Soldaten gemeinsam mit circa 50 OAs aus Rumänien, Bulgarien und China die Seemannschaft auf einem Großsegler trainieren und damit einen weiteren Beitrag zur Stärkung der internationale Zusammenarbeit leisten. Die rumänische Stammbesatzung der "Mircea" wird während der Segelvorausbildung in Wilhelmshaven und der anschließenden Seefahrt von zehn Ausbildern des Segelschulschiffes "Gorch Fock" unterstützt.
Nach Abschluss der Ausbildung in Wilhelmshaven, wird das Schiff am Freitag, den 11.08.2017 um 10 Uhr, zur ersten Ausbildungsetappe auslaufen. Zielhafen dieses ersten Abschnittes wird Lissabon sein.




Lesen Sie mehr unter: Mircea in Wilhelmshaven
 

Dienstag, 18. Juli 2017

"Mircea" erwartet die deutschen Offizieranwärter in Wilhelmshaven


Vom 02.08. - 11.08.2017 wird das rumänische Segelschulschiff "Mircea" in Wilhelmshaven festmachen.
Bereits am 03.08. gehen schon die deutschen Offizieranwärter an Bord. Es sind 55 Kadetten, 13 Ausbilder und Ärzte.
Die Segelvorausbildung wird sich im Gegensatz zur Ausbildung an Bord der Gorch Fock nur am "Boden" abspielen, denn in die Rahen dürfen die Offizieranwärter nicht. Die Sicherheitsvorkehrungen die an Bord der Gorch Fock herrschen, gibt es auf der "Mircea" nicht.
Hier die Tour der "Mircea":
             Lissabon   20.08.17 - 23.08.17
Palma de Mallorca  28.08.17 - 04.09.17

Hier wird ein weiterer Lehrgang an Bord kommen und der Erste fliegt zurück.
Auch hier gilt die eingeschränkte Segelvorausbildung wie bereits beschrieben.
          Ghania/Kreta   13.09.17 - 17.09.17
Constanta/Rumänien  22.09.17
Hier werden die Offizieranwärter und Ausbilder von Bord gehen und zurück nach Deutschland geflogen.





Sonntag, 9. Juli 2017

"Peking" kommt erst nach Hamburg

Vorraussichtlich am 28. Juli wird die "Peking" mit einem Carrier Schiff in Hamburg eintreffen. Sie wird aber nur 3 Tage dort bleiben, bevor die über 100 Jahre alte Viermastbark von zwei Schleppern weiter zur Peters Werft nach Wewelsfleth gezogen wird.
Geplant ist das das Transportschiff Combi Dock III am 12. July die Peking in New York aufnimmt. Der Transport über den Atlantik wird vorraussichtlich 11 Tage dauern, sodaß die "Peking" in KW 31 in Brunsbüttel eintreffen wird.
Die Passage des Stör-Sperrwerkes kann nur bei Hochwasser erfolgen, am 31.07. leider erst um 21:51 Uhr. 
to be continued ...

Freitag, 28. April 2017

Ausbildung auf der „Mircea“ beginnt im August

Kiel/Rostock
Die deutsche Marine wird im August mit der Ausbildung von Kadetten auf dem „Gorch-Fock“-Ersatzschiff „Mircea“ anfangen. Das teilte Vizeadmiral Rainer Brinkmann gestern in Rostock mit. Bereits Anfang der Woche hatte die Marine bekanntgegeben, dass sie als Ersatz für das Segelschulschiff „Gorch Fock“ vorübergehend den rumänischen Dreimaster „Mircea“ nutzen werde. Insgesamt werden 110 Kadetten im August und September auf der „Mircea“ einen Teil ihrer Ausbildung absolvieren. 55 Kadetten sollen Anfang August in Wilhelmshaven in Niedersachsen an Bord gehen; Ende August ist ein Mannschaftswechsel mit 55 weiteren Offiziersschülern in Palma de Mallorca vorgesehen.
Die „Mircea“ werde weiter unter rumänischer Flagge und mit rumänischer Mannschaft fahren; die deutschen Kadetten würden gemeinsam mit rumänischen Kadetten ausgebildet, sagte der Vizeadmiral. Weil der rumänische Großsegler nicht den deutschen Standards entsprochen habe, seien in den vergangenen Monaten noch Vorkehrungen getroffen worden: beim Arbeitsschutz, bei der Sicherheit, der medizinischen Versorgung und dem Umgang mit Lebensmitteln. „Wir werden zudem unsere eigenen Schwimmwesten mitbringen, einen deutschen Schiffsarzt und eine Zahnärztin, die deutsch und rumänisch spricht“, sagte Brinkmann.
Allerdings müsse auf der „Mircea“ der Unterricht auf der Takelage ausfallen, weil sie den „strengen Sicherheitsbestimmungen“ der deutschen Marine nicht genüge. „Bei der Sicherheit in den Masten wollte ich keine Kompromisse eingehen“, sagt Brinkmann. Nachdem zwei Kadettinnen 2008 und 2010 auf Ausbildungsfahrten der „Gorch Fock“ zu Tode gekommen waren, wurde die Sicherheit auf dem Schiff, das derzeit in Stand gesetzt wird, verbessert.
lno Quelle: shz-online.de

Montag, 24. April 2017

Statt "Gorch Fock" jetzt "Mircea"

Jetzt ist ess amtlich: Der aktuelle Jahrgang der Marineschule Mürwik in Flensburg bekommt von August an eine Ausbildung auf dem rumänischen Großsegler "Mircea". Bis September werden 110 Offiziersanwärter an Bord des Dreimasters sein. Das sagte Fregattenkapitän Carsten Poll, Pressesprecher der Marine, am Freitag NDR 1 Welle Nord. Die "Mircea" ersetzt vorübergehend die "Gorch Fock". Das traditionsreiche Segelschulschiff wird seit mehr als einem Jahr instand gesetzt. Zuletzt tauchten immer neue Schäden auf. Inzwischen schätzt das Verteidigungsministerium die Kosten für die Reparatur auf bis zu 75 Millionen Euro. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) entschied dennoch, dass das Schiff der Marine noch über das Jahr 2030 hinaus als Ausbildungsschiff dienen soll.
Für die bevorstehende Ausbildungsfahrt im Sommer muss der Jahrgang aufgeteilt werden. In Deutschland geht die erste Hälfte an Bord, im Mittelmeer wird die deutsche Crew dann ausgetauscht. Vor mehr als 16 Jahren hatte die "Gorch Fock" schon einmal einen längeren Werftaufenthalt. Damals machten die deutschen Offiziersanwärter auf dem norwegischen Dreimaster "Statsraad Lehmkuhl" ihre Ausbildung.
Marine prüft Sicherheitsstandards auf "Mircea"
Die Sicherheitsstandards werden nach Angaben von Vizeadmiral Rainer Brinkmann auf der "Mircea" nicht unterschritten. Brinkmann erinnerte an die seiner Aussage nach "unglücklichen Vorfälle" auf der "Gorch Fock. Daraufhin sorgte die Marine für mehr Sicherheit auf dem Dreimaster, der 1958 gebaut wurde.
"Mircea" baugleich mit "Gorch Fock I"
Die "Mircea" steht seit rund 80 Jahren im Dienst der rumänischen Marine, ist wie die "Gorch Fock " ein Dreimaster und mit 82 Metern ähnlich groß. Es ist ein baugleiches Schwesterschiff der älteren "Gorch Fock I" die 1933 in Dienst gestellt wurde und heute in Stralsund im Hafen liegt. "Wir versprechen uns, dass die nautischen, seemännischen Fähigkeiten, aber auch soziale Teamfähigkeit auf der 'Mircea' gut vermittelt werden können", sagte Brinkmann.
Quelle: NDR 1 - Welle Nord  

Freitag, 31. März 2017

Die Peking ist abholbereit

Habe heute von der Caddell Warf  Staten Island New York auf meine Anfrage fogende Antwort bekommen:
"Ship is sitting here waiting for heavy lift ship sent by Hamburg. Depart in May, June? don’t know , its up to Hamburg."
Quelle: www.viermastbark-peking.de

Jetzt kann es losgehen.

Ende Mai - Anfang Juni wird die "Peking" verschifft

Lesen Sie alles über die Vorbereitung des Transfers von New York nach Hamburg im
Hamburger Abendblatt  
oder auf meinem Windjammerblog unter: Windjammer / tall ships


Foto: Caddell Warft Staten Island New York

Freitag, 24. März 2017

Droht das "AUS" für die Traditionssegler

Quelle NDR 23.03.2017


Nord-Minister für Erhalt der Traditionsschiffe
Die Verkehrsminister der fünf norddeutschen Länder fordern, dass die geplanten Sicherheitsrichtlinien für Traditionsschiffe entschärft werden. Diese seien "voraussichtlich für die überwiegend ehrenamtlichen Betreiber weder finanziell noch organisatorisch handhabbar" und hätten wahrscheinlich unverhältnismäßige Auswirkungen, heißt es in einem Brief an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), der NDR.de vorliegt.
Kulturelles und maritimes Erbe Deutschlands
Die Traditionsschiffe gehörten zum kulturellen und maritimen Erbe Deutschlands und müssten für nachfolgende Generationen bewahrt werden, so die Minister. Sie spielten zudem für den Tourismus eine wichtige Rolle. Unterzeichnet haben den Brief auf Initiative von Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) und Reinhard Meyer (SPD) aus Schleswig-Holstein auch ihre Länderkollegen aus Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. "Die neue Sicherheitsverordnung trifft die norddeutschen Küstenländer mit ihrer Traditionsschifffahrt ins Mark", sagte Meyer auf Anfrage von NDR.de. "Es ist für mich unverständlich, dass Herr Dobrindt einer gemeinsamen Lösung völlig ablehnend gegenübersteht." Horch betonte, Ziel des Briefes sei es, einen Kompromiss zu finden, mit dem alle Beteiligten gut leben könnten.
"Bei allem Verständnis für Sicherheitsaspekte: Es muss weiter möglich sein, diese Schiffe mit angemessenem Aufwand auch wirtschaftlich zu nutzen", ergänzte Bremens Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD). Der Bund müsse endlich von überzogenen Forderungen Abstand nehmen. "Auf unsere Traditionsschiffe können und wollen wir nicht verzichten", sagte sein niedersächsischer Amtskollege Olaf Lies (SPD). "Sie gehören zu unserer Geschichte und sind immer wieder ein Hingucker." Deshalb sei eine pragmatische Lösung nötig. "Wir fordern mehr Augenmaß bei der Festlegung von Anforderungen an Traditionsschiffe", betont auch Ressortchef Christian Pegel (SPD) aus Mecklenburg-Vorpommern.

Verbände sehen Traditionsschiffe gefährdet
Nach jahrelangem Tauziehen liegt die Verordnung derzeit zur Prüfung bei der Europäischen Union in Brüssel. Sie regelt Fragen zu Sicherheitsvorkehrungen, Bau, Ausstattung, Betrieb und Besatzung von Traditionsschiffen. Viele Schiffe müssten aufwendig und teuer umgebaut werden, um der Richtlinie zu entsprechen. Außerdem sieht sie beispielsweise vor, dass die meistens ehrenamtlichen Crews künftig ähnliche Qualifikationen wie Berufsseeleute vorweisen müssen. Geht es nach dem Bundesverkehrsministerium, dann sollen die neuen Regeln voraussichtlich im Frühsommer in Kraft treten.
Für Traditionsschiffe sollen bald neue Sicherheitsrichtlinien gelten.
Sollte es zu weiteren Gesprächen mit Dobrindts Ministerium kommen, müssten dieses Mal dann auch die Verbände mit am Tisch sitzen, die die Traditionsschiffe vertreten, fordern die Minister. Die Verbände hätten im Anhörungsverfahrens zwar von der Gefährdung vieler Schiffe berichtet, ihre Bedenken seien aber in der überarbeiteten Version der Verordnung nahezu unberücksichtigt geblieben. Daraufhin habe es keine weiteren Gespräche gegeben - obwohl dies sogar der Bundesrat empfohlen hat.
Ausnahmen bei denkmalgeschützten Schiffen
Ende 2016 hatte das Bundesverkehrsministerium die Neuregelung leicht entschärft und Brandschutzauflagen erleichtert. Zudem wurden Übergangsfristen verlängert. Bei denkmalgeschützten Schiffen gibt es die Möglichkeit, Ausnahmen zuzulassen, wenn die Gefahr besteht, dass das Schiff seine Denkmaleigenschaft durch Umbauten verlieren würde. Betroffen von den Richtlinien wären etwa 100 zugelassene Traditionsschiffe an Nord - und Ostsee, die auch Passagiere befördern dürfen.

Sonntag, 12. März 2017

Next event Sail Boston 2017





weitere Infos unter:http://www.sailboston.com/

                                                                            
                      

Sonntag, 5. März 2017

Frank Behling zum Gorch-Fock-Ersatz

Mit der „Mircea“ hat die Marine einen sehr guten Ersatz für die „Gorch Fock“ ausgewählt. Sie ist zwar 20 Jahre älter als das in Bremerhaven eingedockte Klassenzimmer der deutschen Marine, jedoch in einem Topzustand.

Die Soldaten des Offizierslehrgangs Crew VII/2017 bekommen damit die Chance zur Ausbildung auf See. Aber auch Teamgeist und Kameradschaft auf engstem Raum können auf dem rumänischen Dreimaster hervorragend vermittelt werden. Also alles in Ordnung?
Leider Nein. Je mehr über die Details der geplanten Ersatzausbildung bekannt wird, desto mehr schüttelt man den Kopf. Auf der „Mircea“ dürfen deutsche Soldaten aus Gründen der Arbeitssicherheit nicht mehr klettern. Das Erlebnis des Weitblicks bis zum Horizont, die Kraft des Windes in 40 Metern Höhe und das Überwinden von Ängsten dürfen deutsche Soldaten nicht erleben. Die Arbeit in den Masten soll nach aktuellem Stand auf der „Mircea“ nur von rumänischen Soldaten ausgeführt werden.
Bei Unterbringung, Hygiene und Küche werden gerade die Standards des Nato-Seglers noch überprüft. „Es soll den deutschen Soldaten so gut wie möglich ergehen“, ist die Begründung. Vermutlich wird der Einsatz der „Mircea“ letztlich noch scheitern, weil die Waschräume keine rutschfesten Böden haben oder die Kombüse nicht dem neuesten Hygienestandard der Bundeswehr entspricht. Die Bürokratie ist vermutlich heute der größte Feind der deutschen Soldaten.

Donnerstag, 2. März 2017

Wird die rumänische "Mircea" Gorch Fock Ersatz ?

Die deutsche Marine will den rumänischen Großsegler «Mircea» chartern und vorübergehend als Segelschulschiff für den eigenen Offiziersnachwuchs nutzen - bis die «Gorch Fock» wieder repariert ist. «Ich rechne in den nächsten drei Wochen mit der Entscheidung», sagte Vizeadmiral Rainer Brinkmann in Kiel. Zurzeit werde noch geprüft, ob sich die hohen Sicherheitsstandards der «Gorch Fock» auch auf der «Mircea» erfüllen lassen. Die «Gorch Fock» wird seit über einem Jahr repariert. Die ursprünglich veranschlagten zehn Millionen Euro Kosten stiegen auf zuletzt 75 Millionen Euro.
Quelle: www.stern.de

Foto:  Photograph by Dirk van der Made (en:User:DirkvdM - for more photos see en:user:DirkvdM/Photographs). The tall ship en:Mircea at en:SAIL Amsterdam, 18 August 2005.

Das 1938 bis 1939 in Hamburg bei Blohm & Voss gebaute Schiff wurde als Segelschulschiff der rumänischen Marine in Dienst gestellt und ist nach  Mircea cel Batran, einem der wichtigsten Woiwoden der Walachaei, benannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es kurzzeitig von der Sowjetunion beschlagnahmt. 1966 wurde die Mircea auf der Bauwerft Blohm + Voss in Hamburg generalüberholt und ist noch heute im aktiven Dienst.
1976 nahm die Mircea an den Festlichkeiten anlässlich der 200-jährigen Unabhängigkeit der USA teil. 2004 überquerte sie den Nordatlantik  erneut, diesmal im Rahmen der Regatta Tall Ships' Challenge 2004, bei der sie in der Gesamtwertung den fünften Platz belegte. 2005 fuhr das Schiff durch das Mittelmeer  und den Nordatlantik bis zur Nordsee. Es besuchte auf dem Weg Häfen von Frankreich bis Norwegen und fuhr bei den Tall Ship´Races 2005 mit. 2008 folgte die Teilnahme an der Hanse Sail Rostock.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mircea_(Schiff)
 

Freitag, 27. Januar 2017

Neue Stahlplatten auch für die Eagle

Auch bei der "USCG EAGLE" dem Schwesterschiff der Gorch Fock II werden z.Zt. im Bereich des Rumpfes komplette Stahlplatten ausgetauscht. Die Bark ist BJ 1936 und liegt in Baltimore im Trockendock. Wie mir ein ehemaliger Kommandant der Eagle heute per mail mitteilte, hat das  allerdings zur Folge das die Offiziersausbildung an Bord im Frühjahr 2017 ausfallen muss. Die Ausbildungreise der Offiziere im Sommer 2017 ist davon allerdings unberührt.
Bereits im Dezember habe ich vom Dockaufenthalt der Eagle berichtet.
Näheres finden Sie hier Eagle in Baltimore im drydock

















 Die bisherigen Kommandanten der
 Horst Wessel:
Kapitan August Thiele, 1936-1938
Korvettenkapitan Weyher, January, 1939-September, 1939
Kapitanleutnant Kretschmar, March, 1940-May, 1940
Fregattenkapitan Eiffe, March, 1941-November, 1942
Kapitanleutnant Schnibbe, November, 1942-May, 1945
Die bisherigen Kommandanten der
USCG Barque Eagle:
CAPT Gordon P. McGowan, 1946-1947
CAPT Miles Imlay, 1947-1948
CAPT Carl B. Olsen, 1949
CAPT Carl B. Bowman, 1950-1954
CAPT Karl O. A. Zittel, 1954-1958
CAPT William B. Ellis, 1959
CAPT Chester I. Steele, 1960-1961
CAPT Robert A. Schulz, 1961-1962
CAPT William A. Earle, 1963-1965
CAPT Peter A. Morrill, 1965 (West Coast-East Coast ferry run)
CAPT Archibald B. How, 1965-1967
CAPT Stephen G. Carkeek, 1967
CAPT Harold A. Paulsen, 1968-1971
CAPT Edward D. Cassidy, 1972-1973
CAPT James C. Irwin, 1974-1975
CAPT James R. Kelly, 1975-1976
CAPT Paul A. Welling, 1976-1980
CAPT Martin J. Moynihan, 1980-1983
CAPT Ernst M. Cummings, 1983-1988
CAPT David V.V. Wood, 1988-1992
CAPT Patrick Stillman, 1992-1995
CAPT Donald R. Grosse 1995-1996
CAPT Robert J. Papp, 1996-1999
CAPT Ivan T. Luke, July 1999-2003
CAPT Eric Shaw, 2003-2006
CAPT Joseph C. Sinnett, 2006-
2009

CAPT Eric Jones, 2009-2012
CAPT Raymond "Wes" Pulver, 2012-
 

Gorch Fock "first"

Berlin/Kiel. Erleichterung über das Bekenntnis zur „Gorch Fock“, aber auch Schock über die Kostensteigerung: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat sich am Donnerstag in einer Pressekonferenz zu einer umfangreichen Sanierung des Segelschulschiffs bekannt. „Die ,Gorch Fock’ ist weit mehr als ein Segelschiff. Sie ist unverzichtbar in der seemännischen Tradition, sie hat eine lange Ausbildungsgeschichte hinter sich, und sie ist vor allem Botschafterin auf den Weltmeeren“, sagte von der Leyen in Berlin. Wenig später wurde bekannt, dass das Verteidigungsministerium für die Sanierung des Segelschulschiffes bis Anfang nächsten Jahres bis zu 75 Millionen Euro investieren muss. Bislang war von maximal 35 Millionen Euro die Rede.
Die extreme Kostensteigerung ist das Ergebnis einer Expertise, wie es sie noch nie in der Geschichte der 1958 in Dienst gestellten „Gorch Fock“ gab: Es wurde eine „100-prozentige schiffbauliche Untersuchung“ gemacht. Das sei notwendig gewesen, um wirklich alle Ecken des Schiffes zu prüfen, sagte der Bundestagsabgeordnete und Verteidigungsexperte Ingo Gädechens (CDU). Auch für ihn ist das Ergebnis ein Schock. „Damit hat hier keiner gerechnet. Ich bin von 35 Millionen Euro ausgegangen“, sagte der Abgeordnete. Als er von ersten Gerüchten über die ausufernden Kosten erfuhr, sei er über Weihnachten selbst nach Bremerhaven zum Schiff gefahren. „Mit der ,Gorch Fock’ ist es wie mit einem alten, sanierungsbedürftigen Haus“, sagte von der Leyen. „Wir wollten erst Weniges reparieren, dann haben wir hinter die Planken geguckt, und dann stellt man fest, dass sie grundsaniert werden muss. Bis auf den Kiel muss fast alles ersetzt werden.“












Pläne für Ersatzschiff wurden verworfen
Noch im Dezember hatte der stellvertretende Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Rainer Brinkmann, die Möglichkeit ins Spiel gebracht, ein Ersatzschiff für die Ausbildung der Marinesoldaten zu chartern. Doch es gab zu starke Gegenargumente. „Es gibt auf der Welt nur ein Schiff, das nach einem Umbau für diese Aufgabe in Deutschland überhaupt in Frage kommt“, sagt Gädechens. Bei diesem Charterschiff hätten aufgrund der Sicherheitsvorgaben auch noch erhebliche Umbauten vorgenommen werden müssen. Die Betrachtung der Charterlösung für sieben Jahre sowie der parallel folgende Neubau eines Schiffes hätten Kosten von mehr als 200 Millionen Euro ergeben. Deshalb sei die Entscheidung am Ende für die „Gorch Fock“ gefallen. Wann genau ein Nachfolgeschiff gebaut werden soll, ist vorerst noch unklar.